Sonntag, 5. Dezember 2010

Ausstellung NR. 1

Ab sofort ist es soweit!
Auf dem Biohof Essers in Jüchen- Neuenhoven, gleich hinter den heiligen Wiesen von Schloß Dyck, aber abseits von dessen Trubel und kommerzieller Vermarktung, liegt dieser beschauliche Hof. Vor 600 Jahren erstmals erwähnt, wird er seit 150 Jahren von der Familie Essers bewirtschaftet. Essers haben 30 ha Felder, Gewächshäuser und eine Hähnchenaufzucht.
Und seit nunmehr 14 Jahren läßt Frau Essers Hobbykünstler/innen, Künstler/innen und Kunsthandwerker/innen in ihrem Schweifgiebelhaus während der Adventszeit ausstellen. Der kleine Raum ist ideal. An jedem Hofladen offenen Vor- oder Nachmittag ist ein Aussteller/in vor Ort. Teilweise zeigen wir auch unser Können! In diesem Jahr ist auch eine Spinnerin dabei. Da haben wir doch gleich gefachsimpelt!
Ein paar Impressionen zum Schauen:






Adresse: Bio- Bauernhof Essers, Jüchen- Neuenhofen, Tel. 02165-2336 ( man muß in den Sclicher Weg fahren und immer weiter Richtung Felder!!!)
Öffnungszeiten: Di + Fr 9:00 - 18:00 Uhr, Mi + Sa 9:00 - 13:00 Uhr

Freitag, 3. Dezember 2010

Kurstermine

Ab 2011 werde ich wieder Kurse anbieten!
Die 2 Jahre Pause taten mir gut. Ich war ganz schön mit der Filzschule beschäftigt, ständig Modularbeiten erledigen und ja immer 1 Woche unterwegs sein. Das hört nun auf! Aber ich habe soooo viele neue Dinge gelernt und ausprobiert, die ich gerne weitergebe. Nun bin ich fit im Planen und in Farblehre, kann Wollen bewußt für ihren Bestimmungszweck zuordnen- auch anhand der vielen Proben für`s Filzlexikon. Siehe Bilder!
Bei Interesse klickt auf "von mir lernen" und dann nur noch anmelden. Ich freue mich schon drauf.






Dienstag, 30. November 2010

Präsentation 2



 
So wie ich über dem Wolle - Zeige - Problem gebrütet habe, habe ich auch über die Halter für meine neuen Hüte nachgedacht. Meine Hutmodel aus Holz wollte ich nicht so gerne in die Ausstellung geben. Denn jedes habe ich nur einmal, bräuchte es eventuell für einen neuen Hut. Aber die Hüte einfach auf den Tisch legen kommt nicht in Frage.
Papiermachè wäre eine Lösung- braucht relativ lange zum Trocknen und ist evntuell auch nicht stabil genug? Gipsbinden aus dem Bastelladen ist eine andere Idee. Und diese habe ich letztendlich umgesetzt in Verbindung mit Papiermachè!!!
Erst den Gibs um die Hutmodelform modelliert. Trocknen lassen. Und am nächsten Tag konnte ich schon die Papierstreifen draufkleistern. Warum? Damit die Form einen noch besseren Halt bekommt. Damit die Form schöner aussieht. Damit die Form eine glatte Oberfläche bekommt. Damit die Form....?, Spaß hat`s gemacht.

Sonntag, 28. November 2010

Präsentation 1

Nach jedem Block der Filzschule mussten wir eine Modularbeit mitbringen und natürlich vor der Gruppe entsprechend präsentieren. Der Blick für`s Wesentliche war gefragt. Mal mit schwarzen Tüchern, mal draußen auf der Obstwiese, immer sollte unsere Arbeit bestens zur Geltung kommen.....
Jetzt ist wieder Marktzeit - und wieder steht das Thema "Präsentation" ganz groß - vor allem in meinem Kopf.
Da ich beide Örtlichkeiten seit Jahren kenne, weiß ich also um das Platzproblem. Auf dem Biohof Essers stelle ich mit 9 weiteren Künstlerinnen in einem kleinen Raum- im Schweifgiebelhaus- aus. Ich bekomme Platz für einen Tisch und einem Standobjekt. Und im Tuppenhof habe ich meinen Stammplatz in der Guten Stube, ein Zimmerchen von maximal 20 m².  Diesen Raum teile ich mir aber mit erzgebirgischer Holzkunst, sprich mit Räuchermännern und ....... Räuchermännern. Diese sind aber wirklich ganz bezaubernd.
Naja, jedenfalls ist auch dort echt Platz Mangelware.
Nun will ich aber dieses Jahr meine selbstgefärbte Wolle auf beiden Standorten verkaufen. Lange habe ich über eine Lösung die Wolle zu zeigen, ohne sie auf den wertvollen Tischplatz legen zu müssen, nachgedacht. Und dann stand ich vor einem Ständer für Zeitschriften, geniale Machart- ideal für meine Zwecke!
Der Rest ist schnell erzählt: Die Wolle binde ich in ca.40 cm lange Bänder mit Banderole zusammen. So breit musste natürlich das Ragal werden. Die Höhe ergab sich automatisch. Ich machte mir eine kleine Skizze, also mindestens 6 Ablagen, ergo 7 Bretter + 1 Standbrett + 1 Mittelstab. Und ein freier Sonntagnachmittag! Ich habe nicht viel gerechnet, denn dann wäre es wohl .... sondern einfach drauflos gesägt und geschraubt. Das Ergebnis ist ein transportables Regal, der Auf- und Abbau ist schnell erledigt, die Teile passen in jeden Kofferraum und wiegen kaum. Ich bin seeeehr zufrieden.
Und wehe wenn ich jetzt keine Wolle verkaufe!!!!