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Dienstag, 29. Mai 2012

Neues aus der Werkstatt

Ihr wißt ja schon, Ordnung ist mein halbes Leben!

Über Pfingsten, wenn es mir draußen zu warm wurde, jetzt nur nicht falsch verstehen, ich freue mich über die Sonne, bin ich in meinen geliebten Keller und habe aufgeräumt!
Und das kam dabei heraus:


Eine Aufbewahrung der Folien für Kleidungsfilze. Diese sind recht groß und dadurch sehr unhandlich. Durch diese Aufhängung aber habe ich sie im Überblick und finde mich spielend leicht zurecht. Nachmachen erlaubt!
Ansonsten gibt es im Moment immer wieder zu lesen, dass fremde Bilder für den eigenen Zweck missbraucht werden! So etwas gibt es bei mir nicht, und ich verbitte es hiermit ausdrücklich! Inspirationen darf man sich holen, aber mit fremden Federn schmücken, im Zeitalter Internet ein echtes Problem. Auf manchen Seiten habe ich gesehen, da sind die Fotos mit einem Schriftzug quer durchs Bild versehen- wie macht man das? Welche Software braucht man?

Sonntag, 20. März 2011

Tag 4 und wie erklärt man Glück?

Heute ist alles gut.
An den vergangenen Tagen hattte es an der Hand fürchterlich gejuckt. Mit Essigumschlägen konnte ich es aushalten- was übrigens auch bei jeglichen Stichen von den kleinen Biestern (Mücken, Bremsen) sehr zu empfehlen ist.
Der Schmerz im Gelenk weicht nur langsam- aber nun brauche ich Geduld.
Wofür ich keine Geduld aufbringen konnte, war die Situation mit meinem Filztisch. Die Kosten diesen bauen zu lassen waren zu hoch. Also doch wieder selber machen.



Gesagt getan. Säge, Schrauber in verschiedenen Ausführungen, Bohrer- kurze, lange, dicke, dünne, Schrauben und einen Zollstock. Meine Filzwerkstatt verwandelte sich kurzer Hand in eine Schreinerei. 2 Tage habe ich gebraucht und da steht er- mein neuer, großer, stabiler Filztisch.
Aber Glück ist auch noch was anderes- die Luft riecht nach Frühling, die Vögel wecken mich am Morgen mit ihrem zarten und doch intensiven Gezwitscher, mein Mann ist stolz wie Bolle, in Japan ist der Kampf um den super GAU noch nicht verloren und und und.
Allen lieben Lesern wünsche ich einen schönen sonnigen Sonntag!

Dienstag, 30. November 2010

Präsentation 2



 
So wie ich über dem Wolle - Zeige - Problem gebrütet habe, habe ich auch über die Halter für meine neuen Hüte nachgedacht. Meine Hutmodel aus Holz wollte ich nicht so gerne in die Ausstellung geben. Denn jedes habe ich nur einmal, bräuchte es eventuell für einen neuen Hut. Aber die Hüte einfach auf den Tisch legen kommt nicht in Frage.
Papiermachè wäre eine Lösung- braucht relativ lange zum Trocknen und ist evntuell auch nicht stabil genug? Gipsbinden aus dem Bastelladen ist eine andere Idee. Und diese habe ich letztendlich umgesetzt in Verbindung mit Papiermachè!!!
Erst den Gibs um die Hutmodelform modelliert. Trocknen lassen. Und am nächsten Tag konnte ich schon die Papierstreifen draufkleistern. Warum? Damit die Form einen noch besseren Halt bekommt. Damit die Form schöner aussieht. Damit die Form eine glatte Oberfläche bekommt. Damit die Form....?, Spaß hat`s gemacht.

Sonntag, 28. November 2010

Präsentation 1

Nach jedem Block der Filzschule mussten wir eine Modularbeit mitbringen und natürlich vor der Gruppe entsprechend präsentieren. Der Blick für`s Wesentliche war gefragt. Mal mit schwarzen Tüchern, mal draußen auf der Obstwiese, immer sollte unsere Arbeit bestens zur Geltung kommen.....
Jetzt ist wieder Marktzeit - und wieder steht das Thema "Präsentation" ganz groß - vor allem in meinem Kopf.
Da ich beide Örtlichkeiten seit Jahren kenne, weiß ich also um das Platzproblem. Auf dem Biohof Essers stelle ich mit 9 weiteren Künstlerinnen in einem kleinen Raum- im Schweifgiebelhaus- aus. Ich bekomme Platz für einen Tisch und einem Standobjekt. Und im Tuppenhof habe ich meinen Stammplatz in der Guten Stube, ein Zimmerchen von maximal 20 m².  Diesen Raum teile ich mir aber mit erzgebirgischer Holzkunst, sprich mit Räuchermännern und ....... Räuchermännern. Diese sind aber wirklich ganz bezaubernd.
Naja, jedenfalls ist auch dort echt Platz Mangelware.
Nun will ich aber dieses Jahr meine selbstgefärbte Wolle auf beiden Standorten verkaufen. Lange habe ich über eine Lösung die Wolle zu zeigen, ohne sie auf den wertvollen Tischplatz legen zu müssen, nachgedacht. Und dann stand ich vor einem Ständer für Zeitschriften, geniale Machart- ideal für meine Zwecke!
Der Rest ist schnell erzählt: Die Wolle binde ich in ca.40 cm lange Bänder mit Banderole zusammen. So breit musste natürlich das Ragal werden. Die Höhe ergab sich automatisch. Ich machte mir eine kleine Skizze, also mindestens 6 Ablagen, ergo 7 Bretter + 1 Standbrett + 1 Mittelstab. Und ein freier Sonntagnachmittag! Ich habe nicht viel gerechnet, denn dann wäre es wohl .... sondern einfach drauflos gesägt und geschraubt. Das Ergebnis ist ein transportables Regal, der Auf- und Abbau ist schnell erledigt, die Teile passen in jeden Kofferraum und wiegen kaum. Ich bin seeeehr zufrieden.
Und wehe wenn ich jetzt keine Wolle verkaufe!!!!