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Montag, 7. Mai 2012

"Revierfilzertreffen"

Wetter kann glücklich machen, Wetter kann melancholisch machen, Wetter ist unberechenbar, Wetter ist.....???


Am Samstag, dem 5.5., war es mit knapp 10°C und Dauerregen so ein unangenehmes Wetter, dass selbst meine Dackeldame am Morgen ganz schnell wieder nach Hause wollte. Aber ich hatte nun mal zum Treffen auf den Tuppenhof eingeladen, und da mussten wir nun durch.
Mit Frauke richtete ich ab 11 Uhr die Außenremise zum Filzen her. Eine Außenremise ist ein ehemaliger Unterstand für die Kutschen und andere Werkzeuge. Es war im Grunde also eine Außenveranstaltung mit Dach! Tapfer packten alle 24 FilzerInnen ihre Wolle aus und waren doch recht fröhlich bei der Sache. Unser Thema waren Heilkräuter. Ich hatte für kleine Kräutertütchen gesorgt, damit das Duftkissen, Duftschälchen und Co auch gleich einsatzbereit gemacht werden konnte. Frische Halme und Blüten aus dem großen Bauerngarten des Tuppenhofes wurden ebenfalls mit verarbeitet. Mit frischen Waffeln und einem großen Pott Kaffee/ Tee konnten wir dem sehr interessanten Vortrag meiner Freundin und Heilpraktikerin Gudrun Brinkmann über Löwenzahn, Brennessel und dem Gänse- Fingerkraut folgen. Wir trotzen also tapfer dem Wetter und behielten bis zum Schluss um 18 Uhr unsere gute Laune. Ich möchte mich hiermit nochmals für euer Kommen bedanken, ein besonderer Dank gilt Frauke, die schließlich schon sehr früh zum helfen gekommen ist.





Und zum Schluss noch für alle mein Rezept für das wirklich sehr leckere Löwenzahnblütengelee:

Ihr sammelt an einem trockenen! sonnigen Tag die Köpfe des aufgeblüten Löwenzahn. Bitte nicht an Hundepinkelstellen! Diese lege ich zunächst draussen an einer geschützen Stelle aus, damit alle Kleintierchen sich aus dem Staub machen. Dann kommen die Blüten in einen Topf und ihr giesst soviel Wasser auf, dass die Blüten leicht bedeckt sind. Nun alles aufkochen und mindestens 5 min kochen lassen. Abkühlen und über Nacht stehen lassen. Am nächsten Tag durch ein Sieb abgiessen, die Blüten ausdrücken. Nun füge ich den Saft einer halben Zitrone und Orange zu. Flüssigkeit abmessen und mit der entsprechenden Menge Gelierzucker (ich nehme 3:1) wie gehabt zu Gelee einkochen. ACHTUNG: alles aus Löwenzahn hält 1 Jahr! Ältere Gläser, bzw Deckel, werden durch eine bestimmte Substanz zerstört. Habe ich selbst erlebt und wird auch in allen Büchern beschrieben.
Nun schnell, denn bei mir ist die erste Blüte des Löwenzahns leider schon vorbei.

Freitag, 6. April 2012

was für ein F..

...ilzertreffen!
Im schuckeligen Grainau am Fuß der Zugspitze, allerdings musste ich mir erst noch erklären lassen, welcher Berg denn nun die Zugspitze ist, trafen sich wieder ganz viele filzbegeisterte, manchmal auch filzbesessene, Frauen und 3 Männer! Untergebracht in der Landbauernschule fühlten wir uns ziemlich wohl. Bruno Bujack zeigte 2 interessante Filme über Filzherstellung, einer über Haarfilz welcher zum größten Teil durch Wasserkraft gewalkt wird. Sehr sehenswert.
Die wirklich schöne Wanderung rund um den Eibsee, etwa 7 km, bei herrlichem Sonnenschein war für mich ein besonderes Highlite. Ich muss immer mal raus, weg von allem Trubel, sehen was sich hinter den Häuserecken versteckt. Die Natur riechen, aufsaugen mit allen Sinnen. Dann bin ich zufrieden.



Zum Beispiel wurde in Obergrainau der Dorfplatz mit Holzhasen geschmückt. Dort gibt es am Ostersonntag lustiges Ostereiersuchen. Ich wohne auch ländlich und beim Anblick dieses Platzes habe ich überlegt, wie lange würde es bei mir im Dorf dauern, bis der erste Hase zerstört, umgeworfen, beschmutzt würde!!! Zerstörwut und Gleichgültigkeit finde ich ganz schlimm.
Zurück zum Treffen. Am Sonntag haben dann alle ihre Filzutensilien ausgepackt und gefilzt was der Workshopleiter so vorgab. Ich war in der Gruppe mit Anita Sparnagel und wir haben den Berg in Miniatur total verspielt gefilzt (eigentlich so gar nicht mein Ding!). Als Tasche, Hut oder oder ... Mein Objekt soll ein Türsteher sein! Angesteckt vom Stickfieber habe ich "meinen Berg" nach der Mittagspause anständig bestickt.






Des weiteren gab es noch Schmuck mit Anja Atzert, Dirndlfrauen mit Sanne, Fellhauben mit Heidi, Schuhe mit Frieder und Stoffe mit Sigrid.
Am Abend haben wir gemeinsam gestickt, gesungen, getrunken- etwa in dieser Reihenfolge. 

Dienstag, 7. Februar 2012

das "Revier" lädt ein


An alle Filzbegeisterte aus dem  „Revier“ -

 Alt und historisch ist der Tuppenhof in Kaarst/ Vorst, auf den                           ich euch gern zum Revierfilzertreffen 2012 einladen möchte.

-Freut euch auf gemeinsames „heilendes“- filzen in der urigen Außenremise!
-Freut euch auf einen interessanten Heilkräutervortrag!

-Freut euch auf fris!che Waffeln

-Freut euch auf nette Gespräche!
-Freut euch auf gut gelaunte Filzschaffende!

-Freut euch  auf Samstag, 05.05.2012 von 14:30 bis 18:00 Uhr

Wo?  Tuppenhof, Rottes 24, Kaarst/ Vorst, www.tuppenhof.de
Anmelden bei:  Anja Progl, anjaprogl@wwfap.de, 02131150732,                       bis 10.04.2012

Unkosten: 10 Euro inklusiv Museumsbesuch

Montag, 30. Januar 2012

Vorbereitungen zum Revierfilzertreffen

So langsam sollte ich mit der Werbung, mit den Flyern und Informationen zum Revierfilzen fertig werden!
Also habe ich das Wochenende genutzt, habe einen Aufruf geschrieben und erste Kostproben gefilzt. In ein paar Tage werden die Infos an alle bereits registrierten Ruhrpottler verschickt.
Ich würde mich riesig freuen, wenn es viele schaffen, am ersten Samstag im Mai nach Kaarst zu kommen. Gemeinsam filzen, Spaß haben, die Natur geniesen und 3 Stunden abschalten, alles möglich auf dem Tuppenhof in Vorst.

Montag, 23. Mai 2011

ein super Wochenende



Zum Einstimmen des Wochenendes fuhr ich am Samstag zum Revierfilzertreffen am Mechtenberg bei Essen. Circa 25 Filzwütige trafen sich bei herrlichstem Sonnenschein zum Filzen auf der grünen Wiese.


Unser Thema drehte sich, nicht nur, sprichwörtlich ums Rad! und allem was man beim Radeln aus Filz brauchen könnte. Flaschenhüllen, Sattelbezüge- diese wurden besonders kreativ mit Locken und Ohren zum kleinen Schafsattel gearbeitet- Taschen für`s Werkzeug oder an den Lenker usw.....


Nach 3 Stunden gab es noch was zu futtern und dann löste sich die Runde, nachdem der mündliche Austausch auch beendet war, wieder auf.


Und am Sonntagabend hatte ich dann noch einen schönen kulturellen Abschluss auf dem Tuppenhof. Der weitbekannte? Sänger und Buchautor Gunter Emmerlich kam für einen unterhaltsamen Abend zu Besuch. Wir Ehrenamtler hatten wieder viele Gläser zu füllen und nachher zu spülen, aber die herzliche Atmosphäre von diesem Künstler ohne Starallüren hat uns  schwer beeindruckt.

Dienstag, 22. Februar 2011

so eine schöne Begegnung


Meine Fahrt war okay, mit einem kleinen Abstecher nach Idar- Oberstein. Dort hat es mir nur leider gar nicht gefallen. Der einzige Vorteil, ich habe bemerkt, dass meine Speicherkarte für den Foto noch im Computer zu Hause steckt!!! Ein wahres Glück, konnte ich wenigstens für Ersatz sorgen.
Die Ankunft auf der Burg, welche sich hochoben auf dem Berg befindet, war sehr familiär. Wir starteten mit ca 30 Frauen(später waren wir ca. 60) und einer Kinderklasse nebenbei. Diese hatte ihren Klassenausflug und fühlte sich ganz offensichtlich sehr wohl auf dem Burggelände. Kann ich gut verstehen, denn im verwinkelt, verwunschen und idyllischen Burggelände konnte man sich prima austoben.
Am Freitag ging`s dann richtig los, Besichtigung des recht überschaubaren Museums über Erdgeschichte, Geologie und Mineralkunde und viele, viele echte Vogelspinnen und einer "Schwarzen Witwe"! Auch ein Axolotl gehört dort zur Sensation.
Am Nachmittag konnte man frei entscheiden beim Lachyoga, Massage oder bei einer kleinen Wanderung von 1,5 Stunden mitzumachen. Die Mitgliederversammlung war ebenso ein wichtiger Bestandteil dieses Tages.
Die zwanglose Athmosphäre lies viel Zeit für Gespräche und Kennenlernen und für Wolleinkäufe bei Filzrausch und Beate Bossert. Aber vor allem der Raum zum Nachdenken, Beobachten, Dabeisein und Selbstgestalten war neu, war schön, wurde von uns mit Leben gefüllt.
Besonders war der Filzsamstag in kleinen Gruppen, die sich erst am Morgen gebildet haben, ohne Kursleiter! Themenfindung und deren Umsetzung, möglichst zum Inhalt im Geoskop gesehenen, war Teil der eigenen Fantasie. Gemütlich zu filzen, dafür hat man doch zu Hause meist keine Zeit. Hier aber gewollt, klar, manche Gruppe war da ganz anders strukturiert, Hektik, Jagd nach der kostenlosen Wolle und "ich filze jetzt", aber seht selbst.




Bei der Präsentation am Sonntag gab es so manche nette Überraschung - und das Schöne- wir sind ja alle mit der gleichen Vorgabe an den Start gegangen - und am Ende gab so viele unterschiedliche Arbeiten zu sehen!


Besonders möchte ich hier Julie Herberger- Dittrich erwähnen. Sie hat für stürmisches Gelächter gesorgt! Ihr Spinnenkokon, mit vielen Eiweiß(Seiden-)fäden und der plötzlichen Geburt winzig kleiner Spinnen(Wollbündelchen), die sie uns entgegenwarf. Köstlich.

Die Modenschau am Samstagabend mit feiner Musik zum Tanzen rundete unser Programm ab.

Donnerstag, 17. Februar 2011

Gleich geht`s los

Das diesjährige Filzertreffen findet in der Pfalz statt. Auf Burg Lichtenberg schlagen wir unsere Jurte auf und fachsimpeln recht gekonnt über dies und das und natürlich Filz!
Es wird wieder eine Modenschau geben- diesmal war der Wunsch nach Hüten, Schmuck und Taschen an uns heran getragen und mit zu bringen. Ich habe bisher noch nie was mitgenommen, weder für die Ausstellung noch für die Modenschau, dieses Jahr werde ich 2 Hüte, 1 Rucksack und eine gerade fertiggestellte kleine Ausgehtasche (die kleine neben dem Rucksack) im Gepäck haben.
Die Koffer sind gepackt, die Wanderschuhe stehen bereit, denn es gibt unter anderem auch eine kleine Wanderrung oder Massage oder Lachyoga. Und was sonst noch so passiert, dass werde ich sehen und ab nächster Woche berichten.