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Mittwoch, 4. Juli 2012

Eindrücke

Auf der Rückfahrt mit dem Zug hatte ich echt schwer zu tragen!
So viele neue und schöne Impulse, neue Freundschaften und natürlich neu gefilzte Dinge durfte ich mit nach Hause nehmen.
Sprachlich war es nicht so ganz einfach. Charlotte dozierte auf englisch, verstand aber auch deutsche Probleme zu lösen! Es fand sich immer eine in der Gruppe die dolmetschte wenn man eine spezielle Frage hatte. Und überhaupt, wir haben uns untereinander viel geholfen, inspiriert und vor allem bis tief in die Nacht hinein gemeinsam gefilzt.
Charlottes Art Schnitte zu vergrößern kannte ich bereits aus ihrem Buch, welches ja leider nicht mehr zu haben ist, und trotzdem empfand ich es sehr lehrreich, von ihr persönlich zu lernen. Sie brachte viele Kleiddungsstücke mit, manche auch mit Fehlern, damit wir bitteschön nicht die gleichen Fehler machen!
Charlotte arbeitet viel mit Nadelvlies. Sie zeigte uns, wie sie dieses dehnt und anschließend mit Seide weiter verarbeitet. Sie fertigt zunächst einen Vorfilzstoff an, aus welchem sie ihre Schnittteile herausschneidet und mit verschiedenen Techniken zusammen fügt. Sehr interessant und vor allem benötigt man nicht so viel Platz!
Ich filzte nach ihrer Methode ein Taufkleid und ein zweites nach meiner Art der Schnitttechnik noch in den Abendstunden. Ein Oberteil mit Wickelbändern konnte ich leider nur noch anfilzen und wird nun selbstständig fertig gemacht.

Die beiden Taufkleider sindnoch bis Sonntag im Kaarster Rathaus im Rahmen der alle 2 Jahre stattfindenden Künstlerausstellung zu sehen. Am Samstag von 10 bis 12 Uhr werde ich persönlich vor Ort sein.

Unterkleid aus Merino, Oberkleid Spitzenstoff, welcher im oberen Teil mit dem Unterkleid verfilzt ist

Kleid aus Pongéseide und einem Hauch Wolle, im oberen Teil Chiffon außen, Pongé innen

Freitag, 15. Juni 2012

Filzware bei Peperblom***

Gestern war die Laden- Neueröffnung von Peperblom*** der Laden für Handwerkskunst in Essen. Neugierig fuhr ich am frühen Vormittag los. Im Gepäck ein großer Korb mit Ware. Als in in der Witteringstr. 116 ankam, war schon die Presse da!!! Anny Pelzer stand Modell, stand Rede und Antwort und hatte auch sonst alle Hände voll zu tun Neugierige und Nachbarn zu begrüßen.
Ich war jedenfalls begeistert - z.B. von der Inneneinrichtung. Sehr geschmackvoll und in einem reinen weiß gehalten, was "unsere" Ware noch besser zur Geltung bringen wird. Wirklich interessante Handwerker stellen nun in diesen 4 Wänden ihre Ware zum Verkauf. Und ich freue mich dazu zu gehören!!!

gerade gebrachte Ware - die meinige

Verkaufsraum vorn, rechts der Tür

2. Verkaufsraum

Türbereich


ALSO merken: Peperblom*** der Laden für Handwerkskunst in Essen, Witteringstrasse 116!!!

Dienstag, 12. Juni 2012

Fototermin

Was hatten wir gestern für ein Glück!!
Das Wetter war gnädig mit uns.
Meine 3 wundervollen "Mädels" waren super drauf.
Das Rad der Pfauen kam spontan. Als hätte ich sie extra bestellt.
Der Fotoapparat machte seine Arbeit ohne Zwischenfälle.
Also, was soll ich sagen, ich bin rundum zufrieden.

Hier ein paar kleine Einblicke:









Dienstag, 29. Mai 2012

Neues aus der Werkstatt

Ihr wißt ja schon, Ordnung ist mein halbes Leben!

Über Pfingsten, wenn es mir draußen zu warm wurde, jetzt nur nicht falsch verstehen, ich freue mich über die Sonne, bin ich in meinen geliebten Keller und habe aufgeräumt!
Und das kam dabei heraus:


Eine Aufbewahrung der Folien für Kleidungsfilze. Diese sind recht groß und dadurch sehr unhandlich. Durch diese Aufhängung aber habe ich sie im Überblick und finde mich spielend leicht zurecht. Nachmachen erlaubt!
Ansonsten gibt es im Moment immer wieder zu lesen, dass fremde Bilder für den eigenen Zweck missbraucht werden! So etwas gibt es bei mir nicht, und ich verbitte es hiermit ausdrücklich! Inspirationen darf man sich holen, aber mit fremden Federn schmücken, im Zeitalter Internet ein echtes Problem. Auf manchen Seiten habe ich gesehen, da sind die Fotos mit einem Schriftzug quer durchs Bild versehen- wie macht man das? Welche Software braucht man?

Montag, 26. März 2012

des Rätsels Lösung

Ich bat euch zu überlegen, was ich da ausgelegt hatte. Es war ein Teil eines neuen Kragenmodell`s. Auf dem Foto könnt ihr es fertig an der Tunika sehen.



Die Tunika ist ca 83 cm lang. Sie hat eine Tasche und viele kleine Hingucker. Und natürlich kann man sie wenden!

        Gemütlich - auch sehr frisch/ kühl/ kalt - draussen - nette Gespräche - leckerer Kuchen - und oftmals die Meinung: "Bei euch ist es doch am Schönsten!" - ja, so war der Ostermarkt in der Geschenke- Werkstatt.

Anke Wojtas - Figuren

Anke Wojtas - Bohlen

meine Tisch mit Loop, Armstulpen, Kleinkram

vlnr: Jacke, Weste, 2x Loop, Tunika, Tasche, Schal, Tunika

Anja Bürkle - Ringe aus altem Silberbesteck

Iris Flemmig - Die Geschenke Werkstatt




Samstag, 17. März 2012

Filzlehrgänge




Lange hat es gedauert, aber jetzt ist es soweit!
Der "Lehrplan" steht und wird ab sofort beworben. In der Rubrik "von mir lernen" steht der Plan zur Einsicht bereit. In der Navbar sieht man einen kleinen Überblick. Anmeldungen werden ab sofort entgegen genommen. Ich werde in Zukunft vor allem Tageskurse, sprich Filzlehrgänge, anbieten. Der Vorteil ist für alle Teilnehmer ganz klar die Zeitersparnis. Ich biete NunoSchal-, Tunika-, Weste-, Tasche- und Kombinationslehrgänge an. Bisher waren diese Bereiche aber nur an 2 Abenden oder mehr möglich. Die Arbeit mußte liegen bleiben, die Teilnehmerin wieder kommen. Im neuen Angebot finden sich nun auch Bekleidungskurse. Ein aufwendiges Thema, es muß viel besprochen, gerechnet und probiert werden, bevor es ans eigentliche Tun geht. Ich beginne mit einfachen Schnitten für Tuniken und Westen, damit mehr Raum/ Zeit für umfangreiche Oberflächengestaltung bleibt. Das Design ist schließlich super wichtig. Später folgen Lehrgänge mit Schwerpunktthemen, wie Kragen nahtlos ans Oberteil filzen- mein persönlicher Spezialbereich.
Nun freue ich mich über euer Interesse und wünsche für heute einen schönen Frühjahrsvorgeschmack in punkto Sonne! 

Donnerstag, 15. März 2012

CREATIVA

Meine Eindrücke von der CREATIVA sind durchweg positiv!

der Stand nach Aufbau, die Folie verdeckt einen roten Teppich, der mich am Mittwoch angenehm überraschte!


Ein anstrengender Tag liegt hinter mir, war ich doch für den Stand des Textilgestalters im Handwerk Fachbereich Filzen zuständig. Lange vorher hatte ich überlegt, was möchte ich den interessierten Besuchern zeigen, was möchte ich von meinem Wissen auf der einzigartigen, größten Messe für Kretive weitergeben. Ich hatte mich für das Filzen eines Hutes entschieden. Eine gute Entscheidung, wie ich nach den ersten Minuten merkte. Kaum lag die erste Wolle auf dem Tisch, versammelten sich Menschen um den Filztisch. Es entwickelten sich gute Gespräche, Fragen beantwortet, Antworten gesucht, ich habe viel erklärt und auch Unkundigen ein Aha - Erlebnis verschafft. Das Berufsbild des Textilgestalters kam zur Sprache und gemeinsam mit Christoph Erhardt (Weber) und Inge Seelig disskutierten wir darüber. Das Filzen fluppte, ein Hut und ein zweiter Hut wurde fertig und sogar einen dritten Hut habe ich fast beenden können.
Die Athmosphäre in der Halle war angenehm. Nicht zu laut, nicht zu warm, nicht zu viel Gedrängel. Schade, dass ich nicht noch einen Tag dort sein kann!!!

v.l.n.r.: 3. unfertig, 1. Hut und 2. Hut



Geht hin! Es lohnt sich. Noch bis Sonntag 18:00 Uhr kann man die Messe in Dortmund, Westfalenhalle, besuchen.

Nachtrag: Ich danke Frauke für den schönen Dienstag! Wir hatten gemeinsam die Ausstellung aufgebaut und uns einen netten Abend in Dortmund gemacht. Ich danke auch Kerstin, die mich hervorragend am Stand für ein kleines "Päuschen" vertrat.

Montag, 5. März 2012

Legasthenie, Davis und ???

Habt ihr schon mal was von der Davis Therapie gehört? Das ist eine ganz besondere Therapie für legasthenisch begabte Kinder.
Eine Woche Intensivtraining liegt hinter uns. Mein Sohn mußte Übungen mit Kooshbällen machen, welche auch jetzt zum täglichen Programm gehören, er stand auf einem Rola Bola Brett, das ist ein Roll/ Balancebrett mit einer dicken Rolle unter dem Brett, und hat gelesen! Also ausbalancieren und gleichzeitig lesen. Und er musste kneten! Ein ganz besonderer Schwerpunkt in dieser Therapie ist es, bildlose Wörter mit Knete bildhaft darzustellen. Sogenannte Auslösewörter, Wörter ohne Bild, wie: der, die, das, unter, um, ich, du.... usw. werden erst im Duden nachgeschlagen, die Definition heraus geschrieben und besprochen und anschließend mit Knete in ein Bild gebracht. Mein Sohn hat dafür unglaublich viel Kreativität und die nötige Begeisterung! Diese "Arbeit" fällt ihm also ziemlich leicht. Ich hoffe, dass er das jeweilige Bild behält und dadurch die Wörter später im Text zuordnen kann! Also nicht mehr über sie stolpert, diese bildlosen Wörter ihn verunsichern.



Super eindrucksvoll war die Erarbeitung der Satzzeichen! Veit hat vorher ohne Punkt und Komma gelesen. Wenn er Texte geschrieben hat, dann waren auch dort Die Satzzeichen Mangelware. Nun hat er sie sich mittels der Knete erarbeitet und weiß nun, was die Stimme beim Vorlesen macht, wenn sie an ein Punkt, Ausrufe- oder Fragezeichen kommt. Beim Schreiben fehlt noch die Übung, aber auch da bin ich zuversichtlich.



Ronald D. Davis, der amerikanische Betroffene, der diese Lernstrategie entdeckt und verfasst hat, schreibt in seinem Buch "Legasthenie als Talentsignal": "Einen Satz zu lesen und ihn gleichzeitig nonverbal zu denken ruft legasthenische Symptome hervor. Das Bild von der Bedeutung eines Satzes entfaltet sich, während wir lesen. Die  Entwicklung des Bildes eines Satzes wird aber jedesmal unterbrochen, wenn ein unbekanntes oder ungenügend verstandenes Wort auftritt,.... " Je öfter der Legastheniker auf solche Wörter stößt, um so unklarer wird sein Bild vom Satz, vom Text. Die Konzentration steigt, da er sich sehr anstrengt, sich an diesen Leerstellen vorbeimogelt. Mit zunehmender Verwirrung, die ihn überwältigt, erreicht er seine Toleranzschwelle. Er wird desorientiert.
 Eine schöne Übung ist auch "das Bild am Satzzeichen". Man liest also einen Satz. Und davon macht man sich nun ein Bild, fotografiert das geschriebene, aber nicht mit Buchstaben. Nach Stunden kann der Bilddenkende, legathenische Kinder/ Erwachsene denken in Bildern, die Geschichte vor dem geistigen Auge abrufen und nacherzählen.

Und während der 6 Stunden Therapie habe ich mich mit Filzproben und Kleinigkeiten beschäftigt. Etwas Material musste einfach mit!
Ein Highlight unserer Woche war noch der Narrensprung in Rottweil! Der etwas andere, vielleicht ursprünglichste Karnevalsumzug! Ich bin ja nur zugezogener Rheinländer, deshalb kann ich mit ruhigem Gewissen sagen, es hat mir gut gefallen! Die historischen Masken, welche Larven genannt werden, sind schon sehr interessant. Die dazu gehörigen Kostüme haben mir aber noch viel besser gefallen! Es war ein schöner Spaß.






Und zwischendurch waren wir viel an der frischen Luft. Die Gegend ist etwas hügelig, und es war sehr, sehr kalt! Schnee gab es, aber nur noch Reste. Schön war es trotzdem!!








Und kaum zu Hause- bricht der Frühling aus! Zumindest in der Werkstatt. Diese Tischgläser, universell als Licht oder Vase zu benutzen, und die superzarten Stulpen gibt es am 25.3. in der Geschenke Werstatt zum Ostermarkt!



Mittwoch, 1. Februar 2012

Fleißig....

filzen ist das Motto dieser Tage. Und bei den gefühlten -15°C draußen, wer hat denn da gefühlt? frag ich mich, macht´s so richtig Spaß in der heimiligen Werkstatt. Etwas neues zum Anziehen musste her. Ein Oberteil mit Taschen, zum Wenden und mit Kragen- so war meine erste Überlegung. Und der Ausschnitt nicht zu hoch geschlossen, der Kragen nicht zu groß.
Das Oberteil ist aus handgefärbter extrafeiner Merino und nur im Kragen ist Pongeseide verarbeitet. Es trägt sich himmlich!

hier ist es schon recht gut geschrumpft, aber noch lange nicht fertig

fertig - Variante 1

Kragendetaile Variante 1- Ponge mit Merino


Variante 2

und wenns zieht, dann vielleicht so?

Sonntag, 11. Dezember 2011

Sonntagabend in Sessellaune

Super viele nette Gespräche, herzliches Lachen, interessiertes Staunen, Freunde treffen- so gingen die Marktstunden natürlich schnell vorbei.
Trockenes kaltes Wetter, genau richtig für einen Spaziergang zum Tuppenhof, Glühwein trinken, Waffeln oder Reibekuchen essen, Freunde treffen, Geschenke kaufen, die Besucher bekamen auch in diesem Jahr wieder ein Rundum- Verwöhnmarktprogramm. Die Kleinsten konnten vorgebackene Lebkuchenplatten- übrigens gesponsert von der Bäckerei Esser- unter liebevoller Betreuung zusammen bauen und anschließend mit nach Hause nehmen, die Großen derweil in aller Ruhe durch die heimeligen Zimmerchen bummeln.
In meiner Doppelposition als Aussteller und als Ausstellerkoordinator wurde mir die Zeit an diesem Wochenende nicht langweilig. Ich organisiere sehr gern und wachse immer mehr in diese Aufgabe hinnein. Zum Glück habe ich zwei superliebe Ausstellerkolleginnen, die bei Bedarf meinen Stand beaufsichtigen, auch die Geschäfte in meinem Sinn fortführen, denn auch während des Marktes gehe ich immer mal wieder durch die Gänge. Vielen, vielen Dank an Nicole und Siglinde!! Ohne euch wäre ich natürlich aufgeschmissen.

Und jetzt genieße ich ein Gläschen Wein, freue mich meines Lebens und lasse das aufregende Wochenende hinter mir. Denn Aufregung gab es wahrlich zu vorgerückter Stunde im Kamin unseres Backhauses im hinteren Garten. Dort brannte es plötzlich lichterloh im Kamin. Die eilig herbeigeholte Feuerwehr konnte das Feuer in kurzer Zeit löschen und morgen, bei Tageslicht werden wir uns den Schaden ansehen.




Zum Abschluss noch mein Stand in Bildern. Die Lösung für die freihängende Drahtbüste, der neue Schalständer und Impressionen aus meinem Warenangebot.

Freitag, 9. Dezember 2011

2. Teil - Vorbereitung

Oh Mann! Ich bin völlig fertig! Aber mein Platz ist eingerichtet, ich bin zufrieden. Eine klitzekleine Kleinigkeit habe ich noch neu gebaut- einen Ständer für die Schals. Bilder gibt es morgen.

Eine meiner neuen Jacken, diese war auch im Zeughaus zu sehen, werde ich selbst tragen. Sie ist aus schwarzem und braunen Nadelvlies und schwarzem Crinkel Chiffon. Der Kragen ist ein sogenannter Kaminkragen, sehr schön warm in diesen windigen, kalten Tagen.


Hier also ein Foto:

Freitag, 25. November 2011

einfach stimmig

Am Wetter merke ich, dass die Zeit nicht stehen bleibt. Die Blätter sind gefallen, genauso die Würfel für die nächsten zwei Wochen.
Meine Aufsichtszeiten im Zeughaus stehen fest, eine Arbeitskollegin fährt jetzt doch nur für 7 Tage in Urlaub, sodass ich nicht für sie einspringen muss, Termine der Kinder sind geklärt usw. Der Kalender ist voll bis 12.12.11. Danach kann ich mich auch gedanklich auf stillere Tage freuen.
Aber heute lege ich erst einmal los. Die Eröffnung der Ausstellung im Zeughaus, um 19 Uhr, läutet eine schöne Zeit ein.
Zeitgleich habe ich gestern meine ersten Produkte in die Neustrasse zu goldrichtig gebracht. Ein paar Stulpen und Hüte, aber auch Mäppchen und Handytäschchen. Die neue weiße Jacke kann man ebenso bei goldrichtig ansehen, anprobieren und natürlich auch kaufen.
Und damit ich wenigstens ein Foto von der Jacke habe, wurde ich gestern noch schnell zum Model und Fotograf! Dank meines uralten Stativs, sehr wackelig und nicht sehr groß, konnte ich mich unter der Weide in unserem herbstlichen Garten ablichten. Das Licht stimmte - einfach perfekt.


Jacke aus Etamine de Laine und Merinowolle

Und noch ein neues Teil will ich euch zeigen. Am Dienstag war Sandra aus Holland bei mir und wir filzten gemeinsam eine Tasche mit aufgesetzter Tasche. Sie ist aus Merinowolle, zum Teil selbstgefärbt, und Wensleydale Locken. Die Locken habe ich in Reihen von unten nach oben gelegt und jeweils mit Folie abgedeckt. Das sah schon nett aus! Fertig aber noch cooler. Und wer jetzt denkt, Heidi Greb nachgemacht, der mag vielleicht ein klein bisschen Recht haben, aber letztendlich ist es doch ein Produkt von mir!  Diese Tasche werde ich übrigens heute Abend tragen, ein gefilztes Teil muss mit!

Nur die Klappe ist übervoll mit Locken

Innenleben

Samstag, 23. Juli 2011

Schule beendet - und jetzt?


Nun habe ich es schriftlich! Am Samstag erhielt ich im Rahmen der Abschlussausstellung mit noch weiteren 38 Absolventinnen mein Zertifikat zur Filzgestalterin. Die Objekte waren in 4 großen Zelten aufgebaut und trotzten Sonne - 30° am Samstag und Regen - 15° am Sonntag. Die Zeit, oben auf`m Berg, ich habe sie genossen! Und nun breche ich auf zu neuen "Ufern".
Die Studie über meine Kragenkonstruktion möchte ich fortführen, Kleidung möchte ich filzen und dabei ganz viele neue Kragenvariationen ausprobieren.
Und außerdem werde ich wieder ins Berufsleben einsteigen. Bei Huppertz in Mönchengladbach werde ich ab September für ein paar Stunden in der Woche Wolle verkaufen, Pakete packen, Beratungen und Gespräche führen, Lager aufräumen und was sonst noch alles anfällt in einem solch großen Wollparadies!!! Ich freue mich auf die neue Zeit.

Blusenkragen

Kaminkragen (Pongèseide und Nadelvlies auf Merino)


gerüschter Schlauchkragen
 Die Kragenschnitte habe ich mir hergeleitet und wie ein "Architekt" konstruiert. Eine kleine Zeichnung zeigt die Berechnung des Ausschnittes und des Schulterwinkels.